Mehrfamilienhaus Rostock KTV
Referenzobjekt aus unserer Praxis: ein viergeschossiges Mehrfamilienhaus mit 8 Wohneinheiten und einer Büroeinheit nahe dem Rostocker Stadthafen – Baujahr 1905, umfassend saniert, durchgehend vermietet. Der Fokus dieser Referenz: wie ein Gründerzeit-Zinshaus in einer der gefragtesten Lagen Rostocks als Kapitalanlage positioniert und an einen erfahrenen Investor vermittelt wird – diskret und ohne Preisangaben.
Hinweis: Diskrete Darstellung ohne Preis- und Mieteinnahmen. Angaben ohne Gewähr.
Kurzprofil / Fakten
- ObjektartMehrfamilienhaus (Zinshaus)
- OrtRostock · KTV (18057)
- StraßeNeue Werder Straße (ohne Hausnummer)
- Wohneinheiten8 WE + 1 Büro
- Mietflächeca. 643 m²
- Grundstückca. 330 m²
- Baujahrca. 1905
- ZustandUmfassend saniert
- BauweiseKonventionell · viergeschossig
- HeizungGas-Zentralheizung
- AusstattungWannenbäder · Laminat · tlw. Einbauküchen
- Balkone8 Balkone
- StellplätzeHofzufahrt · Innenhof-Parkplätze
- ZielgruppeKapitalanleger · Bestandshalter
- StatusVerkauft
- Referenz-ID502
Referenzen sind Beispiele, nicht 1:1 übertragbar. Angaben ohne Gewähr.
Worum es hier geht
Ein Mehrfamilienhaus mit 8 Wohneinheiten und einer Büroeinheit in der Neuen Werder Straße – 643 m² Mietfläche am Rostocker Stadthafen.
Die Mischnutzung aus Wohnen und Büro erforderte eine differenzierte Ertragsbewertung und gezielte Investorenansprache.
Keine Steuer- oder Rechtsberatung. Jede Immobilie ist individuell.
Mischnutzung bewerten
Bewertung eines Gründerzeitgebäudes mit heterogenem Sanierungsstand: Die umfassende Sanierung hat die Substanz erhalten, aber einzelne Gewerke wie Heizungsanlage und Steigleitungen unterliegen unterschiedlichen Restnutzungsdauern – das erfordert eine differenzierte Darstellung für den Käufer.
Mietstruktur analysieren
Mischnutzung (Wohnen + Büro) korrekt einordnen: Die Büroeinheit im Erdgeschoss beeinflusst Mietrecht, Kündigungsfristen und steuerliche Abschreibung anders als reine Wohnnutzung – Investoren müssen diesen Punkt verstehen.
Investor-Zielgruppe
Mietsteigerungspotenzial realistisch kommunizieren: Die Durchschnittsmiete lag unter dem KTV-Niveau, was Potenzial signalisiert – aber die Kappungsgrenze und bestehende Mietverträge begrenzen die Geschwindigkeit der Anpassung.
Substanz dokumentieren
Verkauf ohne Beunruhigung der Mieterschaft: Ein Eigentümerwechsel bei einem voll vermieteten Haus darf nicht zu Unsicherheit bei den Mietern führen – Diskretion war im gesamten Prozess Pflicht.
Rendite transparent
Aufbereitung als klassisches Renditeobjekt mit vollständiger Mietübersicht, Aufstellung der Instandhaltungsmaßnahmen und Darstellung der Mietsteigerungsspielräume – Fakten statt Emotionen.
Zielgruppe angesprochen
Klare Trennung der Nutzungsarten: Wohneinheiten und Büro einzeln dokumentiert, mit separater Betrachtung der mietrechtlichen Rahmenbedingungen und der steuerlichen Unterschiede.
Besichtigung koordiniert
Standortprofil für die KTV erstellt: Mieternachfrage, Leerstandsquote, Nähe zum Stadthafen, Infrastruktur und Bevölkerungsentwicklung – als Argumentationsgrundlage für die langfristige Ertragssicherheit.
Verhandlung begleitet
Gezielte Ansprache von Investoren, die bereits Erfahrung mit Gründerzeit-Zinshäusern haben und den Sanierungsaufwand realistisch einschätzen können – keine Massenansprache über Portale.
Ergebnis
Das Mehrfamilienhaus konnte an einen erfahrenen Bestandshalter vermittelt werden, der gezielt nach Gründerzeit-Zinshäusern in der Rostocker Innenstadt gesucht hatte. Die Vollvermietung und die stabile Mieterstruktur waren für den Käufer das zentrale Kaufargument – keine Leerstandsrisiken, keine Anlaufverluste. Die Hofparkplätze und die Balkone aller Wohnungen wurden als standortbezogener Vorteil anerkannt, der in der KTV selten in dieser Kombination vorkommt. Der gesamte Vermittlungsprozess verlief diskret – die bestehenden Mietverhältnisse blieben von der Transaktion unberührt.
Learnings
Gründerzeit-Zinshäuser in der KTV sind bei Investoren gefragt, aber nicht jeder Käufer versteht die Besonderheiten eines Hauses von 1905: Deckenhöhen, Grundrisse und Substanz folgen anderen Regeln als bei Nachwendebauten. Wer ein solches Mehrfamilienhaus verkaufen will, braucht eine Aufbereitung, die den baulichen Charakter als Qualität darstellt – und gleichzeitig transparent macht, wo in den nächsten Jahren Investitionen anstehen. Die Kaufnebenkosten bei einem Zinshaus dieser Größenordnung sind für den Käufer ein relevanter Faktor, der von Anfang an in die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung gehört. Hinweis: Diese Referenz beschreibt einen abgeschlossenen Vermittlungsfall. Jede Immobilie ist individuell – Ergebnisse sind nicht direkt übertragbar. Angaben ohne Gewähr.
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