Angebotsmiete – Definition, Abgrenzung & Rostock-Daten
Was ist die Angebotsmiete? Der in Inseraten ausgeschriebene Mietpreis pro Quadratmeter – ein wichtiger Indikator für das aktuelle Marktniveau bei Neuvermietungen.
In Rostock liegt die durchschnittliche Angebotsmiete 2025/2026 bei ca. 8–12 €/m² kalt, je nach Stadtteil und Ausstattung. Sie unterscheidet sich oft deutlich von der Bestandsmiete und ist für Kapitalanleger ein zentraler Wert bei der Renditeprognose.
Die Angebotsmiete ist der in Immobilieninseraten ausgeschriebene Mietpreis pro Quadratmeter Wohnfläche (kalt, ohne Nebenkosten). Sie spiegelt die Preisvorstellung des Vermieters wider und kann von der tatsächlich vereinbarten Miete abweichen. Im Unterschied zur Bestandsmiete (laufende Verträge) zeigt die Angebotsmiete das aktuelle Marktniveau für Neuvermietungen.
Die Angebotsmiete bezieht sich auf Inserate und Neuvermietungen: Sie zeigt, welchen Preis Vermieter am Markt verlangen. Die Bestandsmiete hingegen ist die tatsächlich gezahlte Miete in laufenden Mietverhältnissen – oft deutlich niedriger, da Mieterhöhungen gesetzlich begrenzt sind.
Für Kapitalanleger ist die Angebotsmiete entscheidend: Sie zeigt das Ertragspotenzial bei Mieterwechsel. Die Differenz zwischen Bestands- und Angebotsmiete wird als Mietlücke bezeichnet – je größer sie ist, desto mehr Upside-Potenzial hat eine Investition.
Auch der Mietspiegel basiert auf Bestandsmieten (und Neuvertragsmieten der letzten 6 Jahre), nicht auf Angebotsmieten. Das erklärt, warum der Mietspiegel oft unter dem Inseratsniveau liegt.
Die Angebotsmiete ist nicht gleich der später vereinbarten Miete. Je nach Marktlage gibt es Verhandlungsspielraum: In angespannten Märkten wird oft der volle Angebotspreis gezahlt, in entspannteren Lagen können 5–10 % Nachlass realistisch sein.
Bei der Renditeberechnung für Kapitalanlagen sollten Sie konservativ kalkulieren: Setzen Sie nicht die höchste Angebotsmiete an, sondern den Median der vergleichbaren Inserate im Stadtteil. So vermeiden Sie Überoptimismus.
Die Mietpreisbremse gilt in Rostock seit 2018 und begrenzt Angebotsmieten bei Neuvermietung auf maximal 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete – mit Ausnahmen für Erstbezug nach Neubau oder umfassender Modernisierung.
Die Angebotsmieten in Rostock variieren stark nach Stadtteil: In der KTV und Warnemünde liegen sie bei 10–14 €/m², während Lütten Klein oder Evershagen mit 7–9 €/m² deutlich günstiger sind.
Für Kapitalanleger bieten die äußeren Stadtteile oft bessere Renditen, da Kaufpreise moderat und Mietausfälle gering sind. Büchel Immobilien analysiert die Mietmarktdaten für jeden Rostocker Stadtteil individuell.
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