Immobilien-Lexikon · Finanzierung & Kredit
Tilgungsaussetzung – Darlehen ohne laufende Tilgung
Bei der Tilgungsaussetzung werden während der Darlehenslaufzeit nur Zinsen gezahlt – die Tilgung erfolgt am Ende durch einen Tilgungsersatz.
Die Tilgungsaussetzung war jahrelang ein beliebtes Finanzierungsmodell – auch für Immobilien in Rostock und MV. Heute wird sie seltener eingesetzt, hat aber in bestimmten Konstellationen weiterhin Berechtigung.
DEFINITION
Wie funktioniert die Tilgungsaussetzung?
Der Kreditnehmer zahlt monatlich: Zinsen an die Bank + Sparrate in den Tilgungsersatz (BSV oder Lebensversicherung). Am Ende der Laufzeit wird das angesparte Kapital zur vollständigen Rückzahlung des Darlehens verwendet. Die monatliche Belastung ist oft höher als bei einem klassischen Annuitätendarlehen, weil die Zinslast konstant auf der vollen Darlehenssumme bleibt.
Vor- und Nachteile
Wann ist Tilgungsaussetzung sinnvoll?
Primär für vermietete Immobilien, weil die vollen Schuldzinsen über die gesamte Laufzeit steuerlich absetzbar sind. Bei selbstgenutztem Wohneigentum in Rostock ist ein klassisches Annuitätendarlehen fast immer günstiger. Vor Abschluss unbedingt die Finanzierungsvarianten vergleichen.
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Weiterführende Themen
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Tilgungsaussetzung und Annuitätendarlehen?
Ist Tilgungsaussetzung heute noch üblich?
Kann ich von Tilgungsaussetzung auf reguläre Tilgung wechseln?
Welches Tilgungsersatzprodukt ist besser – BSV oder Lebensversicherung?
Ist Tilgungsaussetzung steuerlich absetzbar?
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Hinweis: Dieser Lexikoneintrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung. Alle Angaben ohne Gewähr. Stand: 2025/2026 – Büchel Immobilien Rostock.