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Immobilienlexikon

Mieterstrom – Modell, Förderung und Vorteile für Vermieter

Mieterstrom bedeutet: Der Vermieter erzeugt Strom auf dem Dach (Photovoltaik) und liefert ihn direkt an die Mieter im Haus – günstiger als der Grundversorger.

Seit dem EEG 2021 deutlich attraktiver: Wie Vermieter und Mieter vom Mieterstrommodell profitieren.

PV-AnlageAuf dem Dach
10-15 %Preisvorteil
EEG 2021Förderbasis
Win-WinMieter + Vermieter
Definition

Mieterstrom ist Strom aus einer Photovoltaikanlage auf dem Dach eines Wohngebäudes, der direkt an die Mieter im selben Gebäude geliefert wird – ohne Umweg übers öffentliche Netz. Der Vermieter (oder ein beauftragter Dienstleister) wird zum Energielieferanten. Die Mieter profitieren von günstigerem Strom, der Vermieter von Einnahmen und höherer Objektattraktivität.

Wie funktioniert Mieterstrom?

Das Modell im Überblick

Der Vermieter installiert eine PV-Anlage auf dem Dach und bietet den erzeugten Strom den Mietern an. Der Preis muss mindestens 10 % unter dem Grundversorgertarif liegen. Strom, der nicht im Haus verbraucht wird, wird ins Netz eingespeist (EEG-Vergütung). Die Mieter schließen einen Stromliefervertrag mit dem Vermieter oder einem Contractor ab. Sie haben freie Anbieterwahl und dürfen nicht zum Bezug gezwungen werden.

Vorteile und Förderung

Warum Mieterstrom sich lohnt

Für Vermieter: Zusätzliche Einnahmen, höhere Objektattraktivität, bessere Energieeffizienzklasse, Förderung nach EEG. Für Mieter: Günstigerer Strom, grüner Strom vom eigenen Dach. Förderung: Mieterstromzuschlag nach EEG (je nach Anlagengröße 1-3 ct/kWh), zusätzlich reduzierte Netzentgelte und Umlagen. Seit 2023 gilt zudem die vereinfachte Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung.

Rechtliche Anforderungen

Was Vermieter beachten müssen

Der Vermieter wird zum Energielieferanten mit Pflichten: Stromkennzeichnung, Abrechnung, Grundversorgungspflicht bei Ausfall. Alternative: Beauftragung eines Mieterstrom-Contractors, der alle Pflichten übernimmt. Der Mieterstromvertrag ist unabhängig vom Mietvertrag – Kündigung des einen berührt den anderen nicht. Maximale Vertragslaufzeit: 2 Jahre.

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Viele Mehrfamilienhäuser in Rostock eignen sich für Mieterstrom – besonders sanierte Plattenbauten.

Landesförderung

MV bietet zusätzliche Förderprogramme für erneuerbare Energien in Wohngebäuden.

Häufige Fragen
FAQ – Mieterstrom
Was ist Mieterstrom?
Strom aus einer PV-Anlage auf dem Gebäudedach, der direkt an die Mieter im selben Haus geliefert wird.
Müssen Mieter Mieterstrom beziehen?
Nein, die Teilnahme ist freiwillig. Mieter behalten ihre freie Anbieterwahl.
Wie günstig ist Mieterstrom?
Mindestens 10 % unter dem örtlichen Grundversorgertarif. Oft deutlich mehr.
Gibt es Förderung?
Ja, der Mieterstromzuschlag nach EEG (1-3 ct/kWh) plus reduzierte Netzentgelte.
Wer wird Energielieferant?
Der Vermieter oder ein beauftragter Contractor. Mit Lieferantenpflichten wie Abrechnung und Kennzeichnung.
Lohnt sich Mieterstrom für den Vermieter?
Ja: Zusätzliche Einnahmen, höhere Attraktivität der Immobilie und bessere Energiebilanz.

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HinweisDieser Lexikonbeitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Energieberatung. Lassen Sie sich individuell beraten.
Quellen: EEG 2023, BMWi, Bundesnetzagentur. Stand: April 2026.
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