Roggentin · Landkreis Rostock · Mecklenburg-Vorpommern

Großes Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung – Referenz 5726

Referenzobjekt aus unserer Praxis: ein sehr großes Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung, ausbaubarem Dach-/Heuboden sowie Garagen/Nebengebäuden in Roggentin bei Rostock. Die Ausgangslage war klar: viel Fläche und viele Optionen – bei gleichzeitigem Sanierungsbedarf. Ergebnis: strukturierte Einordnung, passende Zielgruppe und ein Ablauf, der typische Prüf- und Finanzierungsfragen vorweg nimmt – diskret, ohne Adressdetails.

Hinweis: Diskrete Referenzdarstellung. Keine Preis-/Adressangaben. Angaben ohne Gewähr; maßgeblich sind Unterlagen und Auskünfte der zuständigen Stellen.

Außenansicht eines großen Einfamilienhauses mit Einliegerwohnung in Roggentin (Beispielansicht, ohne Adresse).
Außenansicht des Referenzobjekts (Beispielansicht) – ohne Adresse/Preis.

Kurzprofil / Fakten

Objektart
Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung
Lage
Roggentin (bei Rostock)
Wohnfläche (ca.)
Wohn-/Nutzfläche ca. 458 m² (davon Wohnfl. ca. 268 m²)
Zimmer
9
Baujahr
1949 (nach Unterlagen)
Grundstück (ca.)
2.641 m²
Einheiten
Haupthaus + Einliegerwohnung
Besonderheiten
Ausbaubare Dach-/Bodenfläche, Garagen/Nebengebäude
Heizung / Energie
Gas-Zentralheizung; Energieausweis: Bedarf, Kl. H
Status / Referenz-ID
verkauft · 5726

Flächen/Ausstattung nach Unterlagen/Angaben. Abweichungen sind möglich; verbindlich sind die vertraglichen Vereinbarungen.

Ausgangslage

Roggentin liegt unmittelbar vor den Toren Rostocks und ist als Wohnstandort gefragt – kurze Wege, gute Anbindung, solide Infrastruktur. Das Objekt fiel aus dem „Standard-Raster“: sehr große Flächen, Einliegerwohnung, zusätzliche Nebenflächen (Dach-/Bodenbereich) und mehrere Garagen/Nebengebäude.

Gleichzeitig bestand Sanierungsbedarf. Damit war die Aufgabe nicht „schöne Fotos“, sondern ein strukturierter, nachvollziehbarer Rahmen: Was ist sicher belegt? Was ist eine Option? Und welche Prüfpunkte müssen vor einer verbindlichen Entscheidung sauber geklärt werden?

Herausforderungen

  • Hohe Komplexität: mehrere Nutzungsbereiche (Haupthaus, Einliegerwohnung, Nebenflächen) verständlich darstellen.
  • Sanierungsbedarf realistisch einordnen – ohne Panikmache, aber auch ohne Beschönigung.
  • Flächenlogik sauber erklären (Wohnfläche vs. Nutz-/Nebenflächen), damit keine falschen Erwartungen entstehen.
  • Ausbau-/Bebauungs-Optionen nur als Möglichkeit nennen: planungsrechtlich abhängig, keine Zusagen.
  • Breite Zielgruppe (Mehrgenerationen, Wohnen & Arbeiten, Vermietung) – trotzdem klare Ansprache ohne „Alles geht immer“.
  • Unterlagenstand und Prüfpfade früh sortieren (Energie, Heizung, Zustand, Grundrisse, Nebengebäude).
  • Vorqualifizierung: Finanzierung und Sanierungsbereitschaft klären, bevor Besichtigungstourismus entsteht.

Vorgehen / Strategie

  • Faktencheck der Eckdaten (Flächen, Zimmer, Baujahr, Grundstück, Garagen/Nebenflächen) und neutrale Zusammenfassung.
  • Unterlagenpaket strukturieren: Grundrisse/Flächenangaben, Energieausweis/Heizungsthema, bekannte Modernisierungsstände (soweit vorhanden).
  • Sanierungsrahmen sauber kommunizieren: „Was ist Stand heute?“ statt Vermutungen oder Schönreden.
  • Nutzungsoptionen als Szenarien formulieren (z. B. Mehrgenerationen, Vermietung, Arbeiten) – ohne Rendite- oder Ausbauversprechen.
  • Ausbau-/Bebauungsfragen in eine klare Prüflogik überführen (Zuständigkeiten/Anforderungen benennen, keine Zusagen treffen).
  • Vorqualifizierung: Bedarf, Zeitplan, Finanzierung, Sanierungsbereitschaft – damit Termine für beide Seiten Sinn ergeben.
  • Besichtigungen strukturiert: Haupthaus, ELW, Nebenflächen, Außenbereich – Fragen sammeln, gebündelt beantworten.
  • Dokumentierte Kommunikation: Rückfragen, Nachreichungen, Fristen – damit die Prüfphase nicht „im Nebel“ läuft.
  • Abwicklung koordinieren: Abstimmung zwischen Beteiligten, klare nächste Schritte, ruhiger Prozess bis zum Abschluss.

Ergebnis

  • Qualifizierte Anfragen durch klare Einordnung der Komplexität (statt „mal gucken“-Dynamik).
  • Früh gebündelte Rückfragen – dadurch weniger Reibung in der Prüfphase.
  • Optionen wurden als Optionen kommuniziert; Entscheidungen basierten auf Prüfbarkeit statt Bauchgefühl.
  • Strukturierte Kommunikation unterstützte eine reibungsarme Abwicklung bis zum Verkauf.

Learnings / Hinweis

Bei großen, sanierungsnahen Immobilien ist die Vermarktung weniger „Anzeige“, mehr Projektmanagement: Flächen sauber erklären, Prüfpunkte vorwegnehmen, Zielgruppen trennscharf ansprechen. Das reduziert Absprünge und spätere Nachverhandlungen, weil Erwartungen früh realistisch gesetzt werden. Hinweis: Referenzen sind Beispiele und nicht 1:1 übertragbar.

Kurz-Check für Ihr großes Haus bei Rostock?

Sie besitzen ein Haus mit Nebenflächen, Einliegerwohnung oder Sanierungsbedarf und möchten eine realistische Einordnung? Ein kurzer Check zu Unterlagen, Zustand und Marktlogik bringt Klarheit – ohne Verkaufsshow, ohne Versprechen.

Erst prüfen, dann entscheiden – das spart meistens Zeit und Nerven.

FAQ

Sind Referenzen 1:1 auf mein Objekt übertragbar?

Nein. Mikrolage, Zustand, Unterlagenstand, Zielgruppe und Marktphase unterscheiden sich häufig deutlich. Referenzen zeigen Vorgehen und typische Stolpersteine – keine Garantie für identische Ergebnisse.

Welche Unterlagen sind bei großen Häusern mit Einliegerwohnung besonders wichtig?

Zentral sind nachvollziehbare Flächen-/Grundrissunterlagen, Energie-/Heizungsthemen (soweit vorhanden) sowie ein klarer Überblick über Nutzungseinheiten und bekannte Modernisierungspunkte. Je sauberer die Basis, desto ruhiger läuft die Käuferprüfung und Finanzierung.

Wie entsteht eine realistische Preisfindung/Marktlogik ohne Wunschzahlen?

Über Vergleichbarkeit (Lage, Größe, Zustand), Sanierungsrahmen, Prüfbarkeit der Unterlagen und die Zielgruppe, die das Vorhaben tatsächlich tragen kann. Je mehr Unklarheit, desto höher das Risiko von Nachverhandlungen – ein strukturierter Faktencheck reduziert das.

Diskretion & Haftung: Keine Preis-/Adressangaben, keine sensiblen Daten. Angaben ohne Gewähr. Keine Rechts- oder Steuerberatung.