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Immobilienlexikon

Cashflow bei Immobilien

Der Cashflow zeigt, was nach allen Einnahmen und Ausgaben tatsächlich auf dem Konto bleibt – die Königskennzahl für jeden Immobilieninvestor.
Mieteinnahmen allein sagen wenig aus. Erst der Cashflow nach Kosten, Steuern und Finanzierung zeigt, ob eine Immobilie Sie reicher oder ärmer macht.
Positiv= Überschuss
Vor/NachSteuern
MonatlichBerechnung
Key-KPIfür Anleger
Definition

Der Cashflow einer Immobilie ist der tatsächliche Geldüberschuss (oder -fehlbetrag) aus Mieteinnahmen abzüglich aller Ausgaben: Bewirtschaftungskosten, Finanzierungskosten (Zins + Tilgung), Rücklagen und Steuern. Ein positiver Cashflow bedeutet, dass die Immobilie sich selbst trägt und Überschüsse generiert.

Berechnung

Cashflow-Berechnung Schritt für Schritt
Vom Rohertrag zum Netto-Cashflow.

1. Rohertrag

Jahresnettokaltmiete (alle Einheiten). Bei Leerstand: Ansatz mit realistischer Auslastung (z. B. 95 %).

2. – Bewirtschaftung

Nicht umlagefähige Kosten: Verwaltung, Instandhaltungsrücklage, Mietausfallwagnis. Typisch: 15–25 % der Mieteinnahmen.

3. – Finanzierung

Zins + Tilgung der Annuität. Bei 80 % Finanzierung und 3,5 % Zins: ein erheblicher Posten, der den Cashflow stark beeinflusst.

4. = Netto-Cashflow

Was tatsächlich übrig bleibt. Positiv = die Immobilie generiert Einkommen. Negativ = Sie müssen monatlich zuschießen.

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Strategie

Cashflow-Strategie vs. Wertsteigerung
Zwei Investment-Philosophien im Vergleich.

Cashflow-Fokus

Ziel: Monatlicher Überschuss ab Tag 1. Typisch: Günstige Standorte, hohe Mietrendite, geringer Wertzuwachs. Geeignet für passives Einkommen und finanzielle Freiheit.

Wertsteigerung

Ziel: Langfristiger Vermögensaufbau durch Preissteigerung. Typisch: Premiumlagen, niedrige Mietrendite, negativer Cashflow. Geeignet für langfristige Anleger mit hohem Einkommen.

Rostock

Cashflow-Potenzial in Rostock
Wo in Rostock positive Cashflows realistisch sind.

Gute Chancen

Stadtteile wie Toitenwinkel, Dierkow oder Groß Klein bieten niedrige Kaufpreise bei stabiler Mietnachfrage. Bruttomietrenditen von 5–7 % ermöglichen oft positive Cashflows – auch bei konservativer Finanzierung.

Herausfordernd

Warnemünde, KTV oder Stadtmitte: Hohe Kaufpreise drücken die Rendite. Positiver Cashflow hier nur bei hohem Eigenkapitaleinsatz oder nach umfassender Sanierung mit Mietsteigerung.

Renditeobjekte mit positivem Cashflow finden

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Praxistipp

So verbessern Sie den Cashflow
Fünf Hebel für einen höheren Überschuss.

1. Mietoptimierung: Marktmiete prüfen, Staffelmiete vereinbaren. 2. Kosten senken: Verwaltung optimieren, Versicherungen bündeln. 3. Finanzierung: Längere Zinsbindung, Sondertilgungsoptionen nutzen. 4. Steueroptimierung: AfA und Werbungskosten ausschöpfen. 5. Leerstand vermeiden: Professionelle Vermietung für schnelle Nachvermietung.

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HinweisDieser Lexikon-Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Anlage- oder Steuerberatung. Für individuelle Cashflow-Berechnungen kontaktieren Sie uns.
Quellen: ImmoWertV, EStG (Einkommensteuergesetz), IVD-Renditekennzahlen, Marktdaten Rostock 2024/2025.

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