Bruttomietrendite
Die Bruttomietrendite setzt die Jahresnettokaltmiete ins Verhältnis zum Kaufpreis der Immobilie (ohne Erwerbsnebenkosten). Formel: (Jahresnettokaltmiete ÷ Kaufpreis) × 100. Sie dient als erster Schnelltest für die Rentabilität – berücksichtigt aber weder Bewirtschaftungskosten noch Erwerbsnebenkosten oder Finanzierung.
Formel
Bruttomietrendite = (Jahresnettokaltmiete ÷ Kaufpreis) × 100 %
Beispiel: 7.200 € Jahresmiete ÷ 150.000 € Kaufpreis = 4,8 % brutto
Einordnung
Unter 3 %: Niedrig (typisch Top-Lagen). 3–5 %: Durchschnitt. 5–7 %: Gut. Über 7 %: Sehr gut, aber Risiken prüfen (Leerstand, Zustand).
Bruttomietrendite
Nur Miete ÷ Kaufpreis. Ignoriert Kaufnebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notar, Makler) und laufende Kosten. Gut für den schnellen Vergleich verschiedener Objekte.
Nettomietrendite
Berücksichtigt Kaufnebenkosten im Nenner und Bewirtschaftungskosten im Zähler. Realistischer, aber aufwändiger zu berechnen. Zielwert: 2–4 % netto.
ETW vermietet
In Rostock liegen Bruttomietrenditen für vermietete Eigentumswohnungen bei 4–6 %. Stadtteile wie Toitenwinkel oder Dierkow bieten höhere Renditen, KTV oder Warnemünde eher niedrigere.
MFH
Mehrfamilienhäuser erzielen 5–8 % brutto, abhängig von Zustand und Lage. Sanierungsbedürftige Objekte in Randlagen bieten die höchsten Bruttorenditen – bei entsprechendem Risiko.
1. Vergleichstool: Nutzen Sie die Bruttorendite zum schnellen Vergleich verschiedener Objekte – aber nie als alleinige Entscheidungsgrundlage. 2. Mindestrendite: Setzen Sie sich eine persönliche Mindest-Bruttorendite (z. B. 5 %), unter der Sie kein Objekt prüfen. 3. Immer nachrechnen: Berechnen Sie vor dem Kauf immer auch die Nettomietrendite und den Cashflow nach Finanzierung.
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