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Immobilien-Ratgeber Rostock: Verkauf, Vermietung & Wertermittlung

Klare Antworten – ohne „kann man mal so sehen“

Kurze Erklärungen, Check:**HTML**listen und typische Stolpersteine – damit Sie schneller entscheiden und in Gesprächen (mit Käufern, Mietern oder Banken) nicht auf dem falschen Fuß erwischt werden.

Hinweis: Keine Rechts- oder Steuerberatung. Bei Sonderfällen (Erbe, Nießbrauch, Teilung, Baulasten) klären wir sauber, wer wofür der richtige Ansprechpartner ist.

Womit starten? 3 Lesepfade – ohne Umwege

Wählen Sie den Pfad, der zu Ihrer Situation passt. Jeder Pfad führt Sie zu den passenden Seiten – und spart die typischen Schleifen.

Ich will verkaufen

Unterlagen sortieren, Preislogik klären, Ablauf planen – dann wird’s sauber.

1) UnterlagenWas wirklich gebraucht wird – und warum.
2) PreislogikMarkt & Argumente statt „mal testen“.
3) AblaufBesichtigungen, Verhandlung, Notar.

Ich will vermieten

Mieter finden ist leicht. Passenden Mieter finden ist der Job.

1) VorbereitungMietpreis, Unterlagen, Zielgruppe.
2) AuswahlBonität/Unterlagen prüfen – nachvollziehbar.
3) ÜbergabeVertrag, Protokoll, Zählerstände.

Ich brauche eine Wertermittlung

Ob Verkauf, Vermietung oder Vermögensübersicht: Ausgangspunkt ist ein plausibler Wert.

1) Daten sammelnLage, Flächen, Zustand, Unterlagen.
2) MarktvergleichEinordnung nach Nachfrage & Objekt.
3) StrategieWas ist realistisch – und warum.

Beliebte Einstiegs-Guides

Direkt zu den häufigsten Themen – ohne erst zehn Menüs zu durchklicken.

Haus verkaufen

Zustand, Energie, Anbauten, Grundstück: hier entstehen die meisten Rückfragen.

Wohnung verkaufen

WEG-Themen, Protokolle, Hausgeld, Rücklagen – Käufer prüfen genauer als man denkt.

Grundstück verkaufen

Baufenster, Erschließung, Grenzen, Wegerechte: lieber vorher als im Nachhinein.

Mehrfamilienhaus

Mieten, Rendite, Zustand, Mietverträge: Zahlen sind wichtig – Details sind entscheidend.

Immobiliensachverständiger / Immobilienbewertung

Wann eine sachverständige Einordnung sinnvoll ist – und was Sie dabei realistisch erwarten sollten (ohne Versprechen).

Bodenrichtwert in Rostock

Was er wirklich sagt (und was nicht), wo man ihn findet – und wie man ihn richtig nutzt.

Immobilienmarkt Rostock & MV

Qualitative Einordnung, Einflussfaktoren und praktische Strategie für Käufer, Verkäufer und Vermieter.

Checklisten zum Kopieren – kurz & brauchbar

Kein Download, kein Gedöns. Wenn Sie die Punkte abhaken können, läuft der Rest deutlich entspannter.

Unterlagen: Verkauf (schneller Überblick)

Haus / Einfamilienhaus
  • Grundbuchauszug (aktuell) + Flurkarte/Lageplan
  • Bauunterlagen (Pläne, Schnitte, Baubeschreibung – soweit vorhanden)
  • Energieausweis + Angaben Heizung/Modernisierungen
  • Wohn-/Nutzflächenangaben (prüfbar, plausibel)
  • Rechnungen/Belege zu Maßnahmen (Dach, Fenster, Heizung, Dämmung)
  • Bei Besonderheiten: Baulasten/Wegerechte/Teilung – sauber benennen
Wohnung (WEG)
  • Teilungserklärung + Aufteilungsplan (falls vorhanden)
  • Wirtschaftsplan + Hausgeld + Rücklagenstand
  • Protokolle der letzten Eigentümerversammlungen
  • Beschlusssammlung (falls geführt)
  • Energieausweis (Gebäude) + Modernisierungen

Wenn etwas fehlt: nicht verstecken – transparent machen. Das wirkt besser als „später nachreichen“.

Vermietung: Ablauf in klaren Schritten

Vorbereitung
  • Mietpreis realistisch festlegen (Markt + Zustand + Lage)
  • Unterlagen bereitstellen (Energieausweis, Grundriss, Flächen, Ausstattung)
  • Zielgruppe definieren (damit die Anfragen passen)
Auswahl & Prüfung
  • Selbstauskunft + Einkommensnachweise sinnvoll prüfen
  • Bonität/Unterlagen nachvollziehbar dokumentieren
  • Klare Absagen statt „Ghosting“ (spart Ärger)
Vertrag & Übergabe
  • Vertrag sauber – keine Bastellösung
  • Übergabeprotokoll + Zählerstände + Schlüssel
  • Kaution/Startmiete eindeutig geregelt

Merksatz: Viele Konflikte entstehen nicht „weil Menschen so sind“, sondern weil Dinge nicht klar dokumentiert wurden.

Mini-Glossar: 12 Begriffe in Klartext

Wenn man Begriffe sauber versteht, laufen Gespräche mit Käufern, Mietern und Banken deutlich ruhiger.

Wohnfläche vs. NutzflächeWohnfläche zählt wohnlich nutzbare Bereiche. Nutzfläche kann Keller/Abstellräume umfassen – je nach Definition. Genau hinschauen.
BaulastÖffentlich-rechtliche Verpflichtung (z. B. Abstandsflächen). Kann Nutzung/Teilbarkeit beeinflussen.
WegerechtRecht, über ein fremdes Grundstück zu gehen/fahren. Für Käufer relevant – wegen Nutzung und Wert.
EnergieausweisPflicht bei Verkauf/Vermietung (Ausnahmen möglich). Käufer achten darauf – Banken ebenfalls.
TeilungserklärungGrunddokument der WEG: regelt Sondereigentum/Gemeinschaft und oft auch Sondernutzungsrechte.
HausgeldMonatliche Zahlung an die WEG: Betriebskosten + Verwaltung + Rücklage. Höhe und Zusammensetzung sind wichtig.
RücklageGeldtopf für Instandhaltung. Niedrige Rücklage heißt oft: später wird’s teuer (Sonderumlage).
Bodenrichtwert Orientierungswert pro m² Boden. Hilft bei Grundstücken – ersetzt aber keine Objektprüfung. Mehr dazu →
SonderumlageZusätzliche Zahlung der Eigentümer für größere Maßnahmen, wenn Rücklage nicht reicht.
NießbrauchNutzungsrecht an einer Immobilie. Stark wertrelevant – muss im Verkauf sauber eingeordnet werden.
ExposéMehr als Fotos: klare Daten, nachvollziehbare Aussagen, keine Lücken – sonst gehen Interessenten schneller weiter.
VorqualifikationVorab klären, ob ein Interessent wirklich passt (Budget, Timing, Bedarf). Spart Zeit und Nerven.

Typische Irrtümer – und warum sie teuer werden können

Kurzer Reality-Check. Nicht zum Erschrecken – zum Vermeiden.

„Wir setzen erstmal hoch an – runter geht immer.“

Zu hoch starten kostet Reichweite und Vertrauen. Oft wird später stärker „runtergehandelt“, als es bei sauberer Positionierung nötig gewesen wäre.

„Online-Rechner sagen mir den Marktpreis.“

Rechner sind ein Hinweis, kein Ergebnis. Lage-Mikro, Zustand, Grundriss, WEG-Themen oder Modernisierungen passen selten in eine Schablone.

„Bodenrichtwert = Verkaufspreis.“

Nein. Der Bodenrichtwert ist ein Durchschnittswert für eine Zone/Stichtag – ohne Ihr konkretes Grundstück (Zuschnitt, Baurecht, Erschließung, Lage-Mikro) vollständig abzubilden. Wenn Sie’s sauber nutzen wollen: hier entlang.

„Energie ist Nebensache – Hauptsache Lage.“

Käufer rechnen, Banken rechnen, Förderkulissen ändern sich. Energie/Technik beeinflusst die Preislogik – ob man will oder nicht.

„Unterlagen reichen wir nach – interessiert doch erst später.“

Wenn etwas fehlt, steigen Rückfragen – und damit Unsicherheit. Je klarer die Unterlagen, desto leichter wird die Verhandlung.

Schnellfinder: Welcher Guide passt zu mir?

Wenn Sie nur 30 Sekunden haben: Diese Auswahl trifft in der Praxis am häufigsten.

Haus

Wenn Zustand, Energie oder „Eigenbau“ eine Rolle spielen.

Wohnung

Wenn WEG, Hausgeld, Protokolle oder Rücklagen wichtig sind.

Grundstück

Wenn Baufenster, Erschließung oder Wegerechte Fragen auslösen.

Mehrfamilienhaus

Wenn Rendite, Mietverträge und Zustand zusammen bewertet werden müssen.

Für Markt-/Preis-Einordnung ohne Zahlen-Zirkus: Immobilienmarkt Rostock & MV (qualitativ, dafür brauchbar).

Häufige Fragen – kurz und ohne Marketing-Nebel

Wie schnell ist ein Verkauf realistisch?

Kommt auf Objekt, Preislogik und Nachfrage an. Entscheidend ist, ob Unterlagen, Zustand und Argumentation von Anfang an „rund“ sind.

Was kostet Maklerleistung – und wofür zahle ich eigentlich?

Nicht für „anzeigen und aufschließen“, sondern für Wertermittlung/Positionierung, Reichweite, Vorqualifikation, Verhandlung und Prozesssicherheit bis Notar.

Welche Unterlagen sind die häufigsten Bremsen?

Fehlende Bauunterlagen/Flächenangaben beim Haus, unklare WEG-Unterlagen bei Wohnungen sowie offene Punkte zu Erschließung/Wegerechten bei Grundstücken.

Was ist der häufigste Fehler bei Vermietung?

Unklare Kriterien und fehlende Dokumentation. Wer sauber prüft und protokolliert, reduziert Konflikte spürbar.

Sie möchten es einmal kurz sortieren?

Ein kurzes Erstgespräch spart oft mehrere Schleifen: Objekt, Lage, Ziel und Timing – dann sagen wir Ihnen klar, was als Nächstes sinnvoll ist.

Erstgespräch anfragen

Hinweis: Aussagen zu Preisen/Zeitplänen sind immer markt- und objektspezifisch (ohne Gewähr). Eine Wertermittlung ist eine fachliche Einschätzung – keine Garantie.