Rostock · 18055 · Bahnhofsviertel · St.-Georg-Straße · Mecklenburg-Vorpommern
Referenzobjekt aus unserer Praxis: ein Gründerzeit-Mehrfamilienhaus im Rostocker Bahnhofsviertel. Fokus dieser Referenz: ehrliche Bestandsaufnahme statt Prospektsprache – gemischter Vermietungsstatus, heterogene Haustechnik und die Frage, wie man Substanz und Potenzial gleichzeitig vermittelt, ohne ins Schönreden abzurutschen.
Hinweis: Diskrete Darstellung ohne Preis- und Mieteinnahmen. Angaben ohne Gewähr.
Altbau-Hinweis: Historische Substanz bringt Charme und Prüfbedarf gleichermaßen. Angaben ohne Gewähr.
Gründerzeithäuser mit Teilbelegung und unterschiedlichem Ausstattungsstand brauchen keine Hochglanz-Vermarktung – sie brauchen eine glaubwürdige Darstellung. Wer Zustand und offene Punkte klar benennt, bekommt Interessenten, die wissen worauf sie sich einlassen. Und genau die bleiben am Ende auch.
Kurz: Klartext wirkt besser als Kosmetik – besonders bei Altbau.
Im Bahnhofsviertel stand ein Mehrfamilienhaus zum Verkauf, das zwei Welten in einem Gebäude vereinte: eine vermietete Einheit im Erdgeschoss und darüber leer stehende Wohnungen mit deutlichem Modernisierungsstau. Die Haustechnik war nicht einheitlich, die Heizungssituation unterschiedlich je Etage – kein ungewöhnliches Bild bei Gründerzeitbeständen, aber erklärungsbedürftig. Die Eigentümer wollten verkaufen, ohne das Objekt unter Wert abzugeben – und ohne Interessenten mit verschleierten Zustandsbeschreibungen anzulocken, die dann beim ersten Ortstermin wieder verschwinden.
Bei Altbauten mit uneinheitlichem Zustand funktioniert eine ehrliche Bestandsaufnahme besser als jede Verkaufskosmetik. Wer den Zustand klar benennt, zieht Käufer an, die realistische Vorstellungen mitbringen – und genau das verkürzt Verhandlungen, reduziert Abbrüche und schützt den Preis. Schönreden kostet am Ende mehr als Klartext. Hinweis: Referenzen sind Beispiele und nicht 1:1 übertragbar. Angaben ohne Gewähr.
Sie besitzen ein Gründerzeithaus, ein Mehrfamilienhaus in zentraler Lage oder ein Objekt mit „Geschichte und Handlungsbedarf"? Ein kurzer Blick auf Substanz, Belegung und Marktlogik zeigt, wo die echten Stellschrauben liegen – ohne Beschönigung und ohne Panik.
Keine Garantie, keine Steuer-/Rechtsberatung. Angaben ohne Gewähr.
Weil Gründerzeitsubstanz mehr Interpretationsspielraum bietet als Neubauten: Holzbalkendecken, gewachsene Haustechnik und unterschiedliche Modernisierungsstände pro Etage lassen sich nicht mit einer Standardcheckliste abhaken. Eine ehrliche, etageweise Dokumentation schafft Vertrauen – und verhindert, dass Kaufinteressenten nach der ersten Begehung wieder abspringen.
Teils vermietet, teils leer – das spricht unterschiedliche Käufertypen an und erfordert eine flexible Vermarktung. Die vermietete Einheit liefert laufende Einnahmen, die leer stehenden Flächen bieten Gestaltungsspielraum. Entscheidend ist, beide Aspekte transparent darzustellen und die Besichtigungsplanung auf die Bestandsmieter abzustimmen.
Zentrallage ist ein Pluspunkt, aber kein Selbstläufer. Bei Anlageimmobilien zählen Substanz, Technik und Mietstruktur mindestens genauso viel wie die Adresse. Ein gut gelegenes Haus mit schlecht dokumentiertem Zustand verkauft sich schwerer als ein Objekt in Randlage mit klarer Datenlage. Lage ersetzt keine Vorbereitung.