Holzhalbinsel

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Holzhalbinsel: Warnowufer direkt an der Altstadt – premium Lage, aber mit „Wasser & Verkehr“-Realität

Die Holzhalbinsel liegt an der nordöstlichen Flanke der historischen Altstadt – zwischen Unterwarnow und der großen Verkehrsachse (B 105 / Am Strande / Am Petridamm). In der Bauleitplanung ist sie als Mischgebiet mit hohen gestalterischen Ansprüchen beschrieben: Wohnen, nicht wesentlich störendes Gewerbe, auch Einzelhandel/Hotel und öffentliche Uferbereiche. Kurz: sehr gute Lage – wenn man Hochwasser, Immissionen und Unterlagen genauso ernst nimmt wie den Ausblick.

Lage & Charakter

  • Wasserlage am Warnowufer: Die Holzhalbinsel wird in der städtischen Begründung zum Bebauungsplan als stadtbildprägendes Areal mit unmittelbarem Wasserbezug beschrieben – „Altstadt vor der Nase“ inklusive Blickachsen (u. a. Richtung Petrikirche).
  • Quartier mit Planungsrahmen: Für die Holzhalbinsel existiert ein Bebauungsplan (Mischgebiet „Holzhalbinsel“) – das ist kein „irgendwie Hafen“, sondern planungsrechtlich gefasst.
  • Grenzlage heißt: Nähe zur Altstadt und zum Stadthafen – aber auch direkt an starken Verkehrs- und Trassenbereichen (B 105/Am Strande, Am Petridamm).
  • Uferzugang ist Teil der Idee: In Konzepten rund um das Warnowufer wird die Öffnung/Qualität der Uferkanten betont – Holzhalbinsel & Umfeld sind dabei ein Baustein.
  • Merksatz: Hier gewinnt man Lage – und bezahlt sie mit Sorgfalt (Schallschutz, Unterlagen, Eigentumsstruktur).

Wohnen & Immobilien

  • Nutzungsmix: Der B-Plan beschreibt das Ziel, Wohnen mit „nicht wesentlich störenden“ gewerblichen Nutzungen zu kombinieren; genannt werden u. a. Einzelhandel, Hotel sowie Freizeit- und Parkanlagen – also eher urban gemischt als reine Schlafstadt.
  • Werttreiber Mikrolage: Wasserblick, Ausrichtung, Etage, Außenfläche und Abstand zur Verkehrsachse sind oft wichtiger als „Holzhalbinsel“ auf dem Exposé-Titelblatt.
  • Risiken/Checks: In der Begründung werden Hochwassergefährdung sowie Altlasten als Themen genannt. Für Käufer/Vermieter heißt das: Unterlagenlage prüfen (Baugrund, Abdichtung, Versicherungskonzept, ggf. Nachweise).
  • Schallschutz ernst nehmen: Verkehr/Trasse sind Standortrealität. Gute Gebäude können das abfedern – aber nur, wenn man es vorher prüft (Fenster, Lüftung, Außenflächen, Grundriss).
  • Praxis: Bei gemischten Quartieren lohnt ein Blick in Hausordnung/WEG-Themen: „Wohnen am Wasser“ funktioniert am besten mit klaren Regeln und sauberer Instandhaltung.

Infrastruktur

  • ÖPNV: Am Petridamm ist eine Straßenbahntrasse benannt; Bus/Tram-Anbindung ist stadtnah grundsätzlich gut. Linien/Takte bitte aktuell bei der RSAG prüfen.
  • Straße: B 105 / Am Strande ist direkte Nachbarschaft – super für Erreichbarkeit, aber je nach Objekt auch eine Immissionsquelle.
  • Nahversorgung: Innenstadtnähe ist der große Vorteil: vieles ist erreichbar, aber nicht immer „um die Ecke“. Fußwege sind adressabhängig.
  • Parken: In Wasser-/Innenstadtlagen ist Stellplatz/Regelung ein Klassiker. Nicht schätzen – Teilungserklärung, Stellplatzzuordnung, Sondernutzungsrechte prüfen.
  • Rad & zu Fuß: Uferwege und die Achsen Richtung Stadthafen/City sind für viele ein echter Alltagspluspunkt.

Freizeit & Umgebung

  • Warnowufer = „Runde am Wasser“ ohne Auto. Genau dafür kaufen viele diese Lage.
  • Stadthafen/Innenstadt sind nah – Veranstaltungen, Gastro, Kultur: eher kurze Wege als „Wochenendplanung“.
  • Wasserlage heißt aber auch: Wind, Wetter und Uferbetrieb. Das ist kein Nachteil – nur Realität.

Für wen passt die Holzhalbinsel?

  • Innenstadtmenschen mit Wasserfokus: Wenn Lage und Uferqualität wichtiger sind als „Parkplatz direkt vor der Tür“.
  • Eigennutzer mit Technik-Blick: Wenn du Schallschutz, Bauqualität und Unterlagen nüchtern prüfst – statt dich vom Sonnenuntergang hypnotisieren zu lassen.
  • Vermieter mit klarer Zielgruppe: Wenn du stadtnahes Wohnen mit Wasserlage vermietest und Hausregeln/WEG sauber im Griff hast.

Tipps vom Makler (praxisnah)

  • Unterlagen zuerst: Bei Wasserlagen zählen Baugrund/Abdichtung/Entwässerung – und bei WEG die Protokolle/Beschlüsse. Ohne Papier keine Romantik.
  • Hochwasser & Versicherung: Themen nicht wegwischen. Nachweise, Schutzkonzept und Versicherbarkeit früh klären.
  • Immissionen testen: B 105/Trasse: Tageszeiten checken, Fenster/Lüftung/Grundriss bewerten.
  • Außenflächen sind wertvoll: Balkon/Terrasse/Sondernutzungsrecht sauber prüfen – das ist oft der „echte“ Wohnwert.
  • Beim Verkauf: Lagevorteile konkret zeigen (Ausrichtung, Blick, Wege) und Standortthemen transparent einordnen. Das wirkt seriös – und spart Nachverhandlungen.

Hinweis: Keine Rechtsberatung. Verbindliche Aussagen zu Bau-/Planrecht, Hochwasser-/Altlastenthemen, Sondernutzungsrechten und Immissionsschutz bitte über Unterlagen und zuständige Stellen klären.

FAQ – Holzhalbinsel

Ist die Holzhalbinsel ein offizieller Ortsteil?

Häufig wird sie als Quartier-/Gebietsbezeichnung am Stadthafen/Warnowufer genutzt. In Planunterlagen (B-Plan) ist sie klar abgegrenzt; verwaltungsseitig liegt das Umfeld im Bereich Stadtmitte/Innenstadtrand.

Was ist an der Holzhalbinsel das Besondere?

Der Standort kombiniert unmittelbare Warnowuferlage mit Altstadt-Nähe. In der B-Plan-Begründung wird die stadtbildprägende Bedeutung und der hohe gestalterische Anspruch ausdrücklich betont.

Welche Nutzungen sind dort vorgesehen?

Der Bebauungsplan beschreibt ein Mischgebiet: Wohnen plus nicht wesentlich störende gewerbliche Nutzungen; genannt werden u. a. Einzelhandel, Hotel sowie Freizeit- und Parkanlagen.

Worauf sollte ich beim Kauf besonders achten?

Auf Schallschutz/Immissionen (B 105/Trasse), Unterlagenlage (WEG/Protokolle, Teilung, Stellplätze), sowie auf die wasserlagentypischen Themen (Baugrund, Abdichtung, Hochwasser-Aspekte) – alles bitte belegbar prüfen.

Ist die Holzhalbinsel für Vermietung geeignet?

Kann gut passen, wenn Zielgruppe und Objekt zusammenpassen (stadtnah, Wasserlage, moderner Standard) und Hausregeln/WEG-Themen klar sind. Orientierung: Immobilie vermieten.

Wie bekomme ich eine seriöse Werteinschätzung?

Mit einer nachvollziehbaren Wertermittlung, die Mikrolage (Blick/Immissionen), Zustand, Eigentumsstruktur und Vergleichbarkeit zusammenführt – ohne Preisversprechen.

Holzhalbinsel: Wasserlage verkaufen – aber bitte mit Schallschutz, Unterlagen & Fakten

Wir ordnen Mikrolage, Immissionen, WEG/Unterlagen und Objektzustand ein – und bauen daraus eine Verkaufsstrategie, die im Markt nachvollziehbar ist. Ohne Versprechen. Dafür ohne Bauchschmerzen.

Hinweis: Markt- und Objektbedingungen variieren. Inhalte sind allgemeine Orientierung, keine Zusicherung oder Preisgarantie.

Quellen (Auswahl): Stadt Rostock (rathaus.rostock.de – Bebauungsplan Nr. 11.MI.114 „Mischgebiet Holzhalbinsel“: Begründung/Plan); Bau- und Planungsportal M-V (bauportal-mv.de – Plan-Details „Holzhalbinsel, 1. Änderung Nr. 11.MI.114_1“); Smartes Rostock (smartesrostock.de – „Warnowuferkonzept“/Grundlagenkonzept); GeoPortal.MV (geoportal-mv.de – Karten/Geodaten); RSAG (rsag-online.de – Linien/Fahrpläne); OpenStreetMap (openstreetmap.org – Kartenorientierung).