Fischereihafen: Maritimes Arbeitsareal in Marienehe – teils öffentlich, teils Sicherheitsbereich
Der „Fischereihafen“ ist kein eigener Ortsteil, sondern ein prägnanter Teilbereich von Marienehe – mit Hafenwirtschaft, Logistik und einzelnen öffentlich zugänglichen Anlaufpunkten (z. B. Fischhalle/Fischmarkt, Gastronomie).
Gleichzeitig sind Hafenflächen in Teilen nicht öffentlich zugänglich (Sicherheits- und Betriebsbereiche). Für Immobilien heißt das: Umfeld, Nutzung und Immissionen gehören hier immer mit auf den Tisch – nicht erst beim Besichtigungstermin.
Lage & Charakter
Teilbereich von Marienehe: „Fischereihafen“ wird als Standortbegriff für das Hafenareal an der Warnow genutzt – verwaltungsseitig zählt die Adresse/Zuordnung (Marienehe).
Arbeits- und Hafenlogik: Der Kern ist Hafenbetrieb: Umschlag, Logistik, Dienstleister – kein klassisches „Wohnquartier“.
Öffentlich vs. nicht öffentlich: Es gibt öffentlich nutzbare Punkte (z. B. Fischhalle/Angebote), daneben Bereiche mit Zugangsbeschränkungen (Betrieb/Sicherheit).
Immissionen sind Teil des Pakets: Verkehr, Rangieren, Schiffe, Betrieb – wer nahe dran ist, sollte das real testen (nicht nur bei Sonnenschein).
Maritim ja – aber bitte nicht mit „ruhige Promenade“ verwechseln. Hier arbeitet der Hafen.
Wohnen & Immobilien
Wohnen ist eher Ausnahme: Im Hafenareal selbst dominiert Nutzung durch Betrieb/Gewerbe; Wohnobjekte sind, wenn überhaupt, randlich bzw. in angrenzenden Bereichen zu finden.
Typische Themen: Nutzung/Umfeld, Lieferlogik, Stellplätze, Schall/Verkehr, technische Ausstattung (bei Gewerbeobjekten) – und eine saubere Dokumentation.
Chancen: Für passende Zielgruppen kann „nah am Hafen“ ein klarer Standortvorteil sein (Erreichbarkeit/Arbeitsumfeld) – wenn es ehrlich kommuniziert wird.
Risiken/Checks: Immissionslage, Zufahrt, Betriebszeiten im Umfeld, ggf. Sicherheits-/Zutrittsregeln; bei Beständen zusätzlich die Klassiker (Dach, Elektrik, Feuchte).
Bewertung: Vergleichbarkeit ist oft objekt- und nutzungsabhängig. Eine strukturierte Wertermittlung hilft, Diskussionen zu erden – ohne Preisversprechen.
Infrastruktur
ÖPNV: Laut Stadt Rostock wird der Fracht- und Fischereihafen seit 2016 durch eine Buslinie erschlossen (Presseinfo vom 02.09.2016). Details bitte tagesaktuell prüfen.
S-Bahn-Nähe: Je nach Route ist der S-Bahnhof Marienehe ein wichtiger Bezugspunkt für Wege in Richtung Innenstadt/Region.
Nahversorgung: Hafenareal-typisch eher nicht „alles vor der Tür“ – Alltagsversorgung läuft meist über die angrenzenden Stadtteile.
Gastronomie/Anlaufpunkte: Im Umfeld gibt es u. a. Angebote rund um Fischhalle/Fischmarkt und einzelne Locations – Öffnungszeiten/Programm sind dynamisch.
Freizeit & Umgebung
Maritimes Umfeld mit Arbeitskulisse: Wer Hafenatmosphäre mag, findet sie hier – aber eben ohne „Küstenidylle-Garantie“.
Öffentliche Punkte wie Fischhalle/Fischmarkt werden teils auch für Veranstaltungen genutzt (je nach Betreiber/Programm).
Tipp: Wenn du dort wohnen willst (oder vermieten): Geräuschkulisse mit offenem Fenster testen. Fischgeruch ist kein KPI – Schall schon.
Für wen passt der Fischereihafen?
Pragmatische Nutzer: Wenn Funktion, Erreichbarkeit und „Hafen ist Hafen“ für dich okay sind.
Gewerbe-/Standortinteressierte: Wenn du ein Umfeld suchst, das zur Nutzung passt (statt es zu bekämpfen).
Eigennutzer/Anleger mit Realismus: Wenn du Immissionen, Stellplatz-/Zufahrtsfragen und Dokumentation sauber abarbeitest.
Tipps vom Makler (praxisnah)
Umfeld ehrlich benennen: Hafenbetrieb ist kein Makel – aber er gehört transparent in die Vermarktung.
Immissionen prüfen: Verkehr, Rangieren, Schiffe – Vor-Ort-Check zu mehreren Zeiten.
Zufahrt & Parken klären: Gerade bei Gewerbe/Mischlagen ist das oft die entscheidende Frage.
Startpunkt Verkauf: Strategie statt Hoffnung. Erstgespräch anfragen – dann lässt sich sauber planen.
Hinweis: Keine Rechtsberatung. Verbindliche Aussagen zu Nutzung, Immissionen, Sicherheits-/Zutrittsregeln, Bau-/Planrecht und Genehmigungen bitte über Unterlagen und zuständige Stellen klären.
FAQ – Fischereihafen
Ist der Fischereihafen ein eigener Ortsteil?
Nein – „Fischereihafen“ ist vor allem ein Standortbegriff für das Hafenareal in Rostock-Marienehe. Für Verwaltung/Statistik zählt die konkrete Adresse (Marienehe).
Kann man dort einfach überall spazieren gehen?
Teilweise. Es gibt öffentlich zugängliche Bereiche (z. B. Angebote rund um Fischhalle/Fischmarkt), aber Hafenflächen können auch nicht öffentlich zugänglich sein (Betrieb/Sicherheit).
Welche Immobilien sind dort „typisch“?
Primär Hafen- und Gewerbenutzung. Wenn Wohnen vorkommt, dann meist randlich bzw. in angrenzenden Bereichen – und stark abhängig von Immissionen und Nutzung im Umfeld.
Wie ist die ÖPNV-Anbindung?
Laut Stadt Rostock wird das Hafenareal seit 2016 durch eine Buslinie erschlossen; je nach Route ist außerdem der S-Bahnhof Marienehe ein wichtiger Bezugspunkt. Verbindlich sind die aktuellen Auskünfte der Verkehrsunternehmen.
Ist Vermietung dort sinnvoll?
Das kann passen, wenn Objekt und Zielgruppe sehr klar zusammenpassen und das Umfeld realistisch kommuniziert wird. Orientierung: Vermietung professionell umsetzen.
Wie bekomme ich eine seriöse Werteinschätzung?
Mit einer nachvollziehbaren Wertermittlung, die Nutzung, Zustand, Lagefaktoren und Vergleichbarkeit transparent zusammenführt – ohne Preisversprechen.
Fischereihafen: Speziallage sauber vermarkten – mit Klartext statt Hochglanz
Wir ordnen Nutzung, Umfeld und Unterlagen ein – und setzen daraus eine Strategie auf, die in Hafenlagen funktioniert: transparent, prüfbar, ohne „wird schon“-Versprechen.